Einsteins Schleier. Die neue Welt der Quantenphysik

"Das Weltbild steht überhaupt nicht fest. Wir haben erst begonnen, darüber nachzudenken." (Anton Zeilinger)

Wieso verhalten sich Teilchen als Wellen? Warum ist die Beschaffenheit eines Teilchens so lange unbestimmt, bis man es mißt? Wieso ist die Welt überhaupt so - so seltsam? die Quantenphysik gilt gewöhnlich als dunkel, paradox, rätselhaft, weil sie mit dem gesunden Menschenverstand und unserer natürlichen Wahrnehmung zu kollidieren scheint. Genau dies macht sie aber auch für so viele faszinierend, fesselt Physiker ebenso wie Philosophen, Fachleute ebenso wie Laien.
In diesem Buch erläutert Anton Zeilinger die zentralen Aussagen der Quantenphysik und reflektiert ihre revolutionären Auswirkungen auf unser Weltbild.
Zu den größten Herausforderungen der Quantenphysik zählt, daß sie uns zwingt, uns von vertrauten Gewißheiten zu verabschieden. So z.B. von der Auffassung, daß die Dinge, die wir sehen, unabhängig von uns existieren - denn der Beobachter entscheide, was ist. In der subatomaren Welt versagen die uns so selbstverständlich Kategorien wie Raum, Zeit und Kausalität. Statt dessen gewinnt der Begriff des Zufalls , noch mehr aber der Information, entscheidende Bedeutung. Die Welt ist also Zufall? Und wir legen fest, wie sie beschaffen ist? Also keine wahre Wirklichkeit, keine ehernen Realitätsfundamente, die es bloß zu enthüllen gilt? - Und wir dachten, wir wüßten schon so viel.

Anton Zeilinger
Einsteins Schleier. Die neue Welt der Quantenphysik

Verlag C.H. Beck, 8. Aufl., 2005. 237 Seiten. 22 Abb. Gebunden.
ISBN 978-3-406-50281-1


Einsteins_Schleier_-_Inhaltsverzeichnis___Leseprobe__Goldmann_.pdf

322 K

Pressestimmen

"Zeilingers Experimente eröffnen einen wunderbar anschaulichen Weg, die Quantenphysik zu erklären. Ein aufgeklärter Laie wird keinem Fachmann etwas glauben, was er nicht mit eigenen Augen überprüfen kann. Also beschreibt Zeilinger einfach und lebendig alles, was er in seinem Labor gesehen hat, wie sich auch größere Materieklumpen wie Wellen verhalten können und Interferenzmuster bilden, wie eine Veränderung an einem Ende des Labors offenbar instantan und mit Überlichtgeschwindigkeit ein Messergebnis an einem anderen Ende beeinflusst."
Ulrich Kühne, Süddeutsche Zeitung

"Zeilinger hat keine Scheu vor einfachen Antworten."
Thomas Vasek, Die Zeit

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