Wiener Wunderkammer 2014

14. Apr 2014  — Der Beitrag „Laborwelten - Zugänge in die Welt der Quantenphysik“ eröffnete den über 1.000 BesucherInnen der Wiener Wunderkammer 2014 verschiedene Zugänge zu moderner physikalischer Forschung.


Wiener Wunderkammer 2014


Aus 125 Einreichungen wählte eine international besetzte Jury aus anerkannten WissenschafterInnen und KünstlerInnen - darunter VALIE EXPORT, Elisabeth von Samsonow, Renée Schröder und Martin Bernhofer Beiträge zu einer temporären Ausstellung an der TU Wien aus. Zur Teilnahme an der Wiener Wunderkammer 2014 wurden WissenschaftlerInnen aller Disziplinen und KünstlerInnen aller Genres eingeladen, um der Öffentlichkeit Einblick in die Besonderheiten ihrer wissenschaftlichen bzw. künstlerischen Arbeiten zu geben.

Die Fakultät für Physik war durch eine Kollaboration von WissenschafterInnen aus der Gruppe von Markus Arndt mit dem Komponisten Adrian Artacho vertreten. Ein Talbot-Interferometer schaffte ein einfaches Verständnis für das Prinzip der Interferometrie. Darauf aufbauend konnten die BesucherInnen der Ausstellung die Bedienung eines Molekülinterferenz-Experiments, des KTDLI, in einem interaktiven virtuellen Labor realistisch nachempfinden.

Das in einer Sound Installation erfahrbare Musikstück Self Image wurde durch die zeitlich wiederkehrenden Interferenzmuster inspiriert, welche im realen OTIMA-Molekülinterferometer entstehen, und lieferte eine über die physikalische (Be-)Deutung der Daten hinausgehende Interpretation.

Die Ausstellung wurde mit einem Podiumsgespräch im Rahmen der Wiener Vorlesungen eingeleitet. Unter der Moderation von Hubert Christian Ehalt diskutierten Sabine Haag (Generaldirektorin des KHM) und Christoph Überhuber (TU Wien, Kurator der Wiener Wunderkammer 2014) über das Verhältnis von Kunst und Wissenschaft. Den Abschluss der Wiener Wunderkammer 2014 bildete die Lange Nacht der Forschung 2014