Preis der Stadt Wien an Markus Arndt

Workgroup Arndt Group


05. Dec 2013  — Die Preise der Stadt Wien gelten als Würdigung des bisherigen Lebenswerks von WissenschafterInnen und Kunstschaffenden. Der diesjährige Preisträger für die Natur- und technischen Wissenschaften ist Quantenoptiker Univ.-Prof. Markus Arndt.



Die Preise der Stadt Wien für das Jahr 2013 wurden am 4. Dezember im Wiener Rathaus von Dr. Andreas Mailath-Pokorny, Stadtrat für Kultur und Wissenschaft, an Markus Arndt und weitere 11 PreisträgerInnen anderer Disziplinen überreicht. 

In der Laudatio begründete Dr. Bernhard Denscher, Leiter der Wiener Kulturabteilung, die Entscheidung der unabhängigen Jury: „Der Preis der Stadt Wien für Natur- und Technische Wissenschaften geht an Univ. Prof. Markus Arndt für seine überragenden Leistungen im Bereich der Quantennanophysik.“ Die zahlreichen internationalen Auszeichnungen für seine Forschung „zeigen wohl eindrucksvoll, welch hohen Stellenwert die Arbeit von Prof. Arndt und seiner Forschungsgruppe hat und welch hohes Ansehen diese Tätigkeit unserer Stadt einbringt.”

Markus Arndt leitet die Gruppe Quantum Nanophysics & Molecular Quantum Optics und forscht zu den Themen Quantenoptik und Quanteninterferenz mit Biomolekülen und Nanopartikeln, Quantendekohärenz und Quantenmetrologie. Im Jahr 2012 erhielt der START- und Wittgensteinpreisträger den renommierten ERC Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats.

Dr. Andreas Mailath-Pokorny erklärt die Bedeutung der Preise der Stadt Wien so: "Die Preise der Stadt Wien wurden 1947 ins Leben gerufen, sind also fast so alt wie die Zweite Republik selbst. Sie werden als Würdigung für das bisherige Lebenswerk an Künstlerinnen und Künstler, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen.“ Die erste Zuerkennung des Preises der Stadt Wien für Naturwissenschaften erging an die Physikerin Lise Meitner gefolgt von einer langen Reihe von PreisträgerInnen an der Universität Wien.

Webseiten von Univ.-Prof. Markus Arndt:

http://www.quantumnano.at/

http://homepage.univie.ac.at/Markus.Arndt/

 

APA-Meldung