Markus Arndt has been elected member of the "young curia" of the ÖAW

16. May 2008  — Die "Junge Kurie" wurde – nach Kritik am hohen Durchschnittsalter der Akademie-Mitglieder – im Zuge einer mit Jahresbeginn in Kraft getretenen ÖAW-Reform geschaffen. Im Rahmen der jährlichen Wahlsitzung wurden Ende April die ersten 53 NachwuchswissenschafterInnen als Mitglieder der "Jungen Kurie" gewählt, allesamt vielversprechende bzw. bereits herausragende junge SpitzenforscherInnen.


Markus Arndt has been elected member of the "young curia" of the ÖAW


Die ersten Junior-Mitglieder wurden überwiegend aus Nachwuchswissenschaftern rekrutiert, die den österreichischen START-Preis bzw. den European Young Investigators Award (EURYI) erhalten haben.
Diese Kerngruppe von 38 Mitgliedern wurde von einer Akademie-internen Arbeitsgruppe um 15 weitere ergänzt, vor allem um den Frauenanteil sowie die Zahl von Mitgliedern aus nicht-naturwissenschaftlichen Fächern zu erhöhen. Die Junge Kurie soll – wie bei der ÖAW üblich - selbst ihre weiteren Mitglieder bestimmen – alle Kandidaten müssen aber von der Gesamtsitzung bestätigt werden. Maximal 70 Mitglieder werden der Jungen Kurie angehören, die Mitgliedschaft ist auf acht Jahre beschränkt. Sie endet jedenfalls mit Vollendung des 45. Lebensjahres bzw. im Fall einer Wahl zum korrespondierenden ÖAW-Mitglied.

14 Mitglieder der Jungen Kurie dürfen an den Gesamtsitzungen der ÖAW teilnehmen. Zudem entsenden die Jungen zwei Vertreter in die Strategie- und Planungskommission der Akademie.